Groß Britanien

Wissenswertes über Groß Britanien
ETA
Die Beantragung ist digital möglich:
- über die offizielle ETA-Website der britischen Regierung: www.gov.uk/eta
- oder ganz bequem über die UK ETA App für Android und iO
Was wird benötigt?
- Einen gültigen Reisepass
- Ein aktuelles digitales Passfoto
- Eine E-Mail-Adresse
- Eine Kredit- oder Debitkarte (Kosten: 16 Pfund, ca. 19 Euro)
Anreise
Bedingt des Inselstatus muss entweder einer der Fähren oder der Tunnel genommen werden.
Die bekannteste Fährverbindung ist Calais - Dover oder von Duinkirchen nach Dover.
Der Tunnel und das Le Shuttle sind eine schnellere Alternative. Man gelangt in ca. 30min reiner Fahrzeit von Calais nach Folkstone.
Für den Norden bietet sich auch noch die Fähre von Amsterdam nach New Castle an. Dies ist eine Nachfähre!
Straßen
Britische Straßen sind bitte mit Vorsicht zu befahren. An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell, aber viele Zuwegungen sind sehr schmal! Nicht auch dadurch, dass es kaum Grünstreifen gibt, Hecken ragen teils bis an den Straßenrand. Je mehr Ziffern die Straßennamen haben, je enger wird es. Wer mit einem 2,5m breiten Wohnwagen sollte man sehr vorausschauend unterwegs sein. Oftmals sind Straßen in GB auch nicht in einem besonders gutem Zustand. Schlaglöscher sind keine Seltenheit!
Linksverkehr
der Linksverkehr stellt eigentlich überhaupt kein Problem dar.
Die Vielen Mythen um das falsche Einfahren in den Kreisverkehr ist Unsinn, da man tangential in die Kreisverkehre fährt. Will man die erste Ausfahrt wieder ausfahren, ordnet man sich ganz links ein und bleibt links, bei den Weiteren Ausfahrten bleibt man mittig oder rechts je nach weiteren Ausfahrten und zieht langsam von innen nach Außen, so die Regel, macht man das nicht, ein Hupkonzert erwartet einem nicht, auch wenn die Briten durchaus schnell unterwegs sind, aber im Grunde bleiben die Meisten geduldig und zur Not fährt man den Kreisverkehr einmal in der Runde.
Das Fahren auf der linken Seite geht einem schnell über, doch die Sicht ist eingeschränkter, beim Herausfahren zum Überholen kann der Blick des Beifahrers nicht schaden. Komisch muten auch die Überholenden LKW an, die plötzlich rechts auftauchen. Das braucht Gewöhnungszeit.
Tanken / Laden
Das Tankstellennetz ist gut ausgebaut.
Der Dieselpreis betrug 2023 etwa 1,60 GBP oder 1,70€ was in etwa der Preis wie in D war.
Viele Tankstellen haben aber nur von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet.
E Ladesäulen gibt es an den Tankstellen an den M Straßen sowie an Park&Ride Parkplätzen, die man aber mit einem Wohnwagen wegen einer Höhenbegrenung meist nicht befahren kann.
Licht
Es ist darauf zu achten, dass das Licht entsprechend Maskiert wird. Bei modernen Autos kann dies eingestellt werden, an älteren Fahrzeugen bedarf es eine Maske, die man aufkleben kann, ich muss aber zugeben, dass ich dies in den letzten Jahren nicht mehr gesehen habe.
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Eine derartige Flut an Geschwindigkeitschildern sucht man in den UK vergebens. Soll man langsam fahren, steht slow auf der Straße, man merkt schnell, was slow bedeutet!
Ansonsten gilt 30mph (etwa 45km/h) innerorts, 50 oder 65mph (75-96km/h) außerorts. Dies gilt dann auch für Gespanne.
Geblitzt wird aber auch gern, also immer schön an die Geschwindigkeiten halten.
Über einer Aufbaulänge von 7,50m? bedarf es ein anderes Zugfahrzeug / Ergänzung folgt im Notfall einmal selber googeln!
Grenzkontrolle
Anders als in den anderen Jahren, gab es 2023 eine ausführliche Kontrolle. Reisepässe waren zwingend nötig! Kontrolle des Wohnwagens!
Es soll zu starken Verzögerungen in Dover kommen.
Maut
In London gibt es eine Citymaut. Einige Brücken sind mautpflichtig, wie dem Dartford Crossing!
Bitter vorher buchen!
Weiter ist es wichtig, wer auf einem Autobahnparkplatz länger als 3h Parken will, muss teils eine Ticket ziehen! es wird sehr teuer wenn man das nicht erledigt!
Lebenshaltung
Die Lebenshaltung in GB ist in den Jahren unterschiedlich gewesen. es war zwar etwas teuerer aber nicht so, dass man irgend etwas hätte mitnehmen müssen.
Zahlung
Anders als in Scandinavien ist die Barzahlung meist üblich. Eine Zahlung mit Karte aber oftmals möglich.
Etwas über Camping
Camping in Groß Britanien ist auch unter den Briten schon sehr lange eine sehr beliebte Form des Reisens. Man findet unzählige Campingplätze auch an Orten, wo man sich fragt, "wer macht hier Camping?"
Somit ist Groß Britanien sehr wohl ein Land, was mit dem Wohnwagen bereist werden will und kann.
Campingplätze und deren Ausstattung
Man muss bei der Auswahl und Suche unterscheiden, ob es sich um einen Touringpark oder Caravanparks handelt. Caravanparks haben oftmals keine Touring Pitches, also man kann nicht mit einen Wohnwagen dort stehen. Weiter sind viele Plätze einem Caravan Club angeschlossen. Es kann sich durchaus lohnen, diesen beizutreten.
Die Plätze an sich sind in der Regel sehr ordentlich, auf typ. englischen Rasen und teilweise sind auch "Hardstanding" Pitches vorhanden.
Bei den sanitären Einrichtungen muss man jedoch oftmals Abstriche machen, zumindest was den Standard anbelangt.
Natürlich sind auch Caravan und Touringparks zu finden, wo Schwimmbäder etc. mit zur Ausstattung gehören.
Energie
Die meisten Plätze haben den CEE Anschluss mit mind. 10A oder 16A. Einen Adapter für britischen Stecker sollte man aber dabei haben, den auch diese Anschlüsse sind zu finden, wenn auch sehr selten!
Die Kabeltrommel mit 20m ist bisher nicht nötig gewesen.
Gasflaschen aus Deutschland können mit dem Fülladapter meist nicht gefüllt werden, also immer genug Gas mitführen.
Buchung & Preise
Die Briten reisen irgendwie immer. Am Wochenende und an Feiertagen wie Ostern können Plätze SEHR voll werden, also es macht durchaus Sinn, vorher einmal dort anzurufen oder eine Mail zu schicken.